Unterschied Ashtanga-Yoga und Power-Yoga

1970 brachten Studenten eine dynamische Yoga-Richtung aus Indien nach Amerika. Wegen der spürbar körperlichen Herausforderungen gewann es schnell an Popularität und erhielt den eingängeren Namen Power-Yoga. Eine der bekanntesten Vertreterinnen ist Beryl Bender Birch.

Power-Yoga - wie auch andere Bewegungs-Yoga-Varianten - sind eine Ausprägung der heutigen Zeit, die nach dem schnellen Ziel streben und einseitig insbesondere die körperlichen Wirkungen hervorheben. Vielfach werden selbst kreierte Übungsabfolgen angeboten, die man über Nacht ("vom Donner gerührt") empfangen hat.

Ashtanga-Yoga hingegen fußt auf einer Jahrtausende alten Tradition mit einer physiologisch sinnvollen Abfolge der Übungen. In Ashtanga-Yoga steckt der Sachverstand vieler Generationen genialer Yogis, die sich in endlosen Übungsstunden ihre Gliedmaßen gebogen haben, um ein bewährtes und gesundes System herauszuarbeiten.

Warum sich mit Geringerem zufrieden geben, wenn man das Original üben kann?

Das Yoga Sutra des Patanjali stellt eine Sammlung yogischer Übungstechniken dar, auf die sich auch die Yoga Korunta bezieht, das Werk, das für Ashtanga-Yoga maßgeblich ist. Von T. Krishnamacharya 1930 in der Universität Kalkutta wiederentdeckt, wurde diese Anleitung Ashtanga Vinyasa Yoga genannt. Sein Schüler, Pattabhi Jois, erhielt den Auftrag, diese "Körperarbeit" als Ashtanga Yoga unverändert weiterzugeben.

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Dynamisches Yoga in Kiels erster Schule für Ashtanga-Yoga